Steuerberater Bonn
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Top-Steuerberater in Bonn 2016: Kanzlei Arndt zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet.

Das Fachmagazin FOCUS-MONEY hat erneut unter den ca. 94.000 Steuerberatern die 300 Top-Berater in Deutschland gesucht. Dies geschieht jedes Jahr im Rahmen eines umfangreichen Tests, der von der Universität Hannover begleitet wird. Erneut konnten wir - wie schon in den beiden Vorjahren - als Steuerberater in Bonn überzeugen.

Organschaft bei atypisch stiller Gesellschaft

Die stille Gesellschaft kann im Steuerrecht in unterschiedlichen Konstellationen zur Anwendung kommen. Neben „regulären“ Gesellschaftern ist es auch möglich, dass sich stille Gesellschafter an einer Kapitalgesellschaft beteiligen. Diese leisten einen Gesellschafterbeitrag (meistens in Form von Geld) und erhalten im Gegenzug eine Gewinn- oder eine Verlustbeteiligung. Dabei sind typisch stille Beteiligungen von atypisch stillen Beteiligungen zu unterscheiden:

Besteuerung von Bestechungsgeldern

Eine nicht alltägliche Problemstellung ist die Besteuerung von Bestechungsgeldern. Im konkreten Fall erhielt ein Arbeitnehmer in den Jahren 2000 bis 2005 1,9 Mio Euro Schmiergeld, damit er Aufträge seines Arbeitgebers an ein bestimmtes Unternehmen vergab. Nachdem die Bestechung aufgeflogen, er gekündigt und von seinem Arbeitgeber auf Schadenersatz verklagt worden war, zahlte er im Jahr 2006 einen Betrag von 1,2 Mio. € an den Arbeitgeber zurück. Zugleich verzichtete er darauf, Abfindungsansprüche geltend zu machen und Leistungen der betrieblichen Altersversorgung in Anspruch zu nehmen.

Wahl der tariflichen Besteuerung bei Gewinnausschüttungen

Gesellschafter einer GmbH oder AG können die abgeltende 25%ige Besteuerung ihrer Gewinnausschüttungen „abwählen“ und zur mitunter günstigeren tariflichen Besteuerung samt Anwendung des Teileinkünfteverfahrens wechseln, sofern sie ·        mindestens 25 % der Anteile halten oder ·        mindestens 1 % der Anteile halten und zugleich beruflich für die Kapitalgesellschaft tätig sind.

Gewerblicher Grundstückshandel: Verkauf von Immobilien an mehrere Erwerber

Grundstücksverkäufe haben in den meisten Fällen nur Bezug zur privaten Vermögensebene, so dass Veräußerungsgewinne nur dann der Einkommensteuer unterliegen, wenn die zehnjährige Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist. Ein Gewerbesteuerzugriff scheidet zudem aus.